Gedenkkultur Dessau-Roßlau

Logo

Gäste bei der Verlegung

Die ersten neuen Stokpersteine wird der Bildhauer Gunter Demnig um 13.30 Uhr am ehemaligen Rabbinerhaus in der Kantorstraße 3 setzen. Mit ihnen wird an den letzten Dessauer Rabbiner Dr. Isidor Walter, seine Frau Helene Walter, an Erna Heumann, die Witwe des Kantors David Heumann, an ihre Schwester Martha Lewin, an ihre Töchter Lotte Heumann sowie Anneliese Michaelis und deren 1935 geborene Tochter Judith erinnert. Schülerinnen und Schüler des Liborius-Gymnasiums gestalten mit Musik und Texten die Veranstaltung.

Dort, wo heute ein Wohnblock steht, in der Askanischen Straße 54-58, fand sich einst das Kaufhaus der Familie Schuber, das unter den Nazis „arisiert” wurde. Für das Eigentümerehepaar Sophie und Josef Schuber und deren Tochter Dora Feder werden um 14.30 Uhr Stolpersteine verlegt. Dabei werden aus Israel angereiste Verwandte der Familie zugegen sein.

Anschließend wird ein Gedenkstein für Franz Alexander in der Antoinettenstraße gegenüber Leopold-Carré gesetzt, und etwa 15.30 an der Medicusstraße 6 für Käthe und Siegfried Kanstein.