Fritz-Werner war der älteste Sohn des Arztehepaares Dr. Gustav und Dr. Hanna Hoch. Mit seinen Eltern kam er 1932 nach Dessau. Über seine Kindheit und Schulzeit in Dessau ist wenig bekannt. Als Sohn einer „Volljüdin“ und eines „Halbjuden“ war er schon früh Ausgrenzungen und Demütigungen ausgesetzt. Mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Karl-Günter wurde er am 13. April 1942, im Alter von knapp 12 Jahren, in das Ghetto von Warschau deportiert. Von dort wurde die Familie in das Vernichtungslager Majdanek verschleppt. Seinen 13. Geburtstag konnte er nicht mehr erleben.