Elka (Else) Goudsmid war die Ehefrau des Dessauer Kaufmanns Berthold Goudsmid (ca. 1878-1933). Die Familie besaß ein Geschäft für Stoffe und Webwaren. 1930 erwarben die Goudsmids das Haus Franzstraße 47. Nach dem Tode ihres Mannes führte Elka Goudsmid das Geschäft allein weiter. Das Geschäft erlosch Anfang 1939. Mitte April 1942 wurde Elka Goudsmid mit einem von Magdeburg abgehenden Massentransport ins Ghetto Warschau deportiert. Sie wurde ein Opfer der verbrecherischen antijüdischen NS-Politik. Die genauen Umstände ihres Todes sind nicht bekannt.