Gedenkkultur Dessau-Roßlau

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Max Fried

  • Geburtsdatum: 24.11.1882 in Rosenberg/Oberschlesien
  • letzte Wohnadresse: Loeperstraße 11 (heute: Hauptstraße 11), Ortsteil Roßlau
  • Deportationsdatum: 14.4.1942 in das Ghetto nach Warschau
  • Todesdatum: unbekannt

Max Fried stammte aus dem oberschlesischen Rosenberg. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Hedwig war er Besitzer eines beliebten Kaufhauses für Wäsche, Kleidung und Spielwaren in der damaligen Loeperstraße, heute: Hauptstraße 11, in Roßlau. Mit seiner Frau hatte Max Fried zwei Töchter: Ruth und Eva. Das Schicksal beider Töchter ist unbekannt. Ab 1930 war Max Fried Mitglied der Repräsentantenversammlung der Dessauer Israelitischen Kultusgemeinde. Der „Volljude“ Max Fried und seine Ehefrau wurden am 14. April 1942 in das Ghetto von Warschau deportiert. Roßlauer Bürger erinnern sich, das Ehepaar mit Gepäck an einer Straßenbahnhaltestelle gesehen zu haben. Der weitere Leidensweg und die genaueren Umstände des Todes von Max Fried sind nicht bekannt.