Gedenkkultur Dessau-Roßlau
1946
- 20. Januar
- Gründung einer Ortsgruppe des „Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“.
- 27. Januar
- Neugründung der Konsumgenossenschaft Dessau.
- 23. März
- „Vereinigung“ von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).
- 30./31. März
- Gründungsversammlung der SED für den Bezirk Anhalt in Köthen.
- 16. April
- In Folge der Vereinigung stellen das sozialdemokratische „Volksblatt“ und die kommunistische „Volkszeitung“ ihr Erscheinen ein.
- 17. April
- Die erste Nummer der SED-Zeitung für die Provinz Sachsen „Freiheit“ erscheint.
- 29. April
- Gründung der Freien Deutschen Jugend (FDJ) in Dessau.
- 16. Juli
- Beim Rat der Stadt Dessau wird eine beratende Versammlung als Vorläufer der Stadtverordnetenversammlung gebildet, deren Mitglieder vom „Block der antifaschistisch-demokratischen Parteien“ nominiert werden. Der setzt sich zusammen aus je sechs Vertretern der SED, LDPD, CDU und des FDGB, je zwei der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) und der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie je einem Vertreter der FDJ und des antifaschistischen Frauenausschusses
- 8. September
- Erste und letzte freie Gemeindewahlen nach 1932 und bis 1990 in Dessau. Ergebnis: SED 53,0 %, LDPD 29,8 %, CDU 16,0 %.
- 15. September
- Eröffnung der neuen Spielzeit des Anhaltischen Landestheaters unter Leitung des Generalintendanten Dr. Georg Hartmann mit der Oper „Eugen Onegin“ von Tschaikowski.
- 4. Oktober
- 1. Sitzung der neuen gewählten Gemeindevertretung. Wahl des Vorstandes und der Mitglieder der Ausschüsse.
- 15. November
- Rücktritt von Oberbürgermeister Fritz Hesse und Wahl von Karl Adolphs (SED).