Im Dritten Reich wurden etwa 10.000 Zeugen Jehovas inhaftiert, viele litten in Konzentrationslagern, etwa 1.200 starben. Sie wurden verfolgt und bestraft, weil sie sich dem Regime nicht anpassten: den Kriegsdienst oder den Hitlergruß verweigerten, trotz Verbots Flugblätter verteilten, auf ihrer religiösen Überzeugung beharrten. Zu den Dessauer Opfern gehört Elise Steinmetz. Sie wurde im Dezember 1937 zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt, kam noch während der Haft ins KZ Lichtenburg und von dort ins KZ Ravensbrück, wo sie unter ungeklärten Umständen starb.
Die ausführliche Darstellung „Zur Geschichte der Opfer des Nationalsozialismus in Dessau-Roßlau (4): Zeugen Jehovas” von Bernd G. Ulbrich als PDF.